Allgemeines zur Forschung

Forschung an der AM RUB

Obwohl mehr als 80% der medizinischen Probleme ambulant versorgt werden, gibt es in Deutschland kaum wissenschaftlich hochwertige überregionale Studien im ambulanten Setting.

Bisher werden gesundheitspolitisch relevante Entscheidungen oft auf Basis von Daten und Ergebnissen aus internationalen Studien getroffen. Die Übertragbarkeit solcher Daten auf Deutschland ist jedoch meist nur eingeschränkt möglich. Bei Studien im hausärztlichen Setting muss in aller Regel die allgemeinmedizinische Sichtweise von Beginn an „mitgedacht“ werden, getreu dem Motto „von Hausärzt*innen für Hausärzt*innen“.

Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Professionen aus dem Gesundheitswesen (Medizinischen Fachangestellten, Ergo- und Physiotherapeuten/innen, Sozialarbeitern/innen u.a.) erscheint ebenfalls notwendig, um gemeinsam zu innovativen Lösungsansätzen zu kommen.

Zwei multidisziplinäre Arbeitsgruppen (AG) der AM RUB ergänzen die allgemeinmedizinische Forschungsperspektive. Die AG Versorgungsforschung wird von Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte geleitet – Die AG Digitalisierung im Gesundheitswesen wird ab dem 1. Januar 2022 durch Dr. Peter Rasche geleitet.

Die AM RUB widmet sich aktuell und zukünftig mehreren strategischen Herausforderungen und führt in diesem Rahmen Projekte durch, die u.a. von verschiedenen Landes- und Bundesministerien sowie der Europäischen Union gefördert werden.