Lehre in Bochum und OWL

Öffnungszeiten in Bochum

Montag – Freitag: 09:30 – 12:00 & 13:30 – 15:30

Donnerstags vormittags keine Sprechzeit

Übersicht

Unsere Abteilung bietet vom 1. Semester bis zum Praktischen Jahr unterschiedliche Lehrveranstaltungen und -formate an. 

Hier soll ein kurzer Überblick über die verschiedenen Lehrveranstaltungen gegeben werden. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern finden Sie folgend Kapitelmarken, um zu den jeweiligen Themenabschnitten der Lehre zu navigieren.

1. Semester

„Einführung in die Berufsfelderkundung“

Im ersten Semester erhalten die Medizinstudierenden der Ruhr-Universität Bochum (RUB) eine Einführung in das Berufsfeld, das sie sich mit dem Medizinstudium erschließen. Dabei geht es u. A. darum, Erwartungen an Studium und spätere Tätigkeit zu reflektieren.

Die Veranstaltung ist Teil des vorklinischen Leistungsnachweises „Praktikum zur Einführung in die Berufsfelderkundung“, kurz BFE.

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 1. Semester absolviert haben, erhalten weitere Informationen im begleitenden Moodle-Kurs „Praktikum der Berufsfelderkundung I (200126-WiSe21/22)

„Grundlagen der Arzt-Patientbeziehung“

Im Rahmen der Einführungsvorlesung zum Seminar „Grundlagen der Arzt-Patientbeziehung“ „Wie spreche ich mit meiner Patient*in? – Grundsätze des anamnestischen Gesprächs und das Potential der Patient-Arzt-Beziehung“ werden Grundlagen der Beziehungsgestaltung zwischen Arzt/ Ärztin und Patient*in erläutert. Die begleitenden Seminare mit praktischen Übungen eröffnen die Möglichkeit, Beziehungsgestaltung und Anamneseführung anhand von Fallbeispielen zu üben und die eigenen Emotionen als Diagnostikum mit einzubeziehen.

Vorlesung und Seminare sind Teil des vorklinischen Leistungsnachweises „Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin“, kurz EidKM.

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 1. Semester absolviert haben, erhalten weitere Informationen im begleitenden Moodle-Kurs „Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin I (200127-WiSe21/22)“ 

2. & 3. Semester

„Funktionelle Anatomie und Physiologie am Lebenden"

Im Kurs „Funktionelle Anatomie und Physiologie am Lebenden“ werden frühzeitig im Studium Grundtechniken zur körperlichen Untersuchung vermittelt, die im Verlauf des weiteren Studiums (Klinischer Untersuchungskurs im 5. Semester, Famulatur, Unterricht am Krankenbett, Blockpraktikum, PJ) vertieft und am Patienten geübt werden.
Die Studierenden lernen in diesem Kurs die Routinen der körperlichen Untersuchung und üben diese aneinander unter Anleitung einer*s praktisch tätigen Ärztin/Arztes. So sollen die Rollen als Ärztin/Arzt sowie als Patient*in erfahrbar und professionelles Verhalten bei der körperlichen Untersuchung reflektiert werden.

Die Veranstaltung findet im 2. und 3. Fachsemester statt. Im 2. Semester werden anatomische Leitstrukturen am Lebenden und die Grundlagen für die Untersuchung des Bewegungsapparates vorgestellt, bevor in Kleingruppen die Untersuchung der oberen Extremität, von Wirbelsäule und Rumpf und der unteren Extremität geübt wird. Die praktischen Fertigkeiten sind auf die Module des iRM im 2. Semester abgestimmt.

Im 3. Semester liegt der Fokus auf den Untersuchungstechniken für die inneren Organe: die Grundstruktur für die Untersuchung des respiratorischen und kardiovaskulären Systems sowie für das Abdomen werden erarbeitet. Auch hier besteht ein inhaltlicher Bezug zu den entsprechenden Modulen des 3. Semesters im iRM.

Für die Grundtechniken in Anamnese und körperlicher Untersuchung gibt es ein Begleitmanual, welches in den jeweiligen Moodle-Kursen heruntergeladen werden kann. Darin sind die relevanten Inhalte für den vorklinischen Studienabschnitt des integrierten Reformstudiengangs Medizin gesondert hervorgehoben. Anschauliche Filme zu den gängigen Untersuchungstechniken wurden auf Basis des Manuals an der Uniklinik Freiburg entwickelt und sind im Internet frei zugänglich (https://www.ukurs.uni-freiburg.de/).

Die praktischen Übungen zur „Funktionellen Anatomie und Physiologie am Lebenden“ sind Teil des vorklinischen Leistungsnachweises „Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin“.

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 3. Semester absolvieren, erhalten weitere Informationen im begleitenden Moodle-Kurs „Praktikum zur Einführung in die Klinische Medizin III (200327-WiSe21/22)

3. / 4. Semester

Allgemeinmedizinische Praxishospitation

Nach dem 3. Fachsemester findet in der vorlesungsfreien Zeit eine Hospitation in einer Hausarztpraxis statt. Die Hospitation umfasst 2,5 Arbeitstage.
Hier sollen die bisher im Rollenspiel und in der gegenseitigen Untersuchung erworbenen Fertigkeiten zu Anamnese und körperlicher Untersuchung erstmals praktisch am Patienten angewendet werden.
Studierende werden dabei von einer*m Hospitations*ärztin mit hausärztlichem Versorgungsauftrag angeleitet, der/die die praktischen Tätigkeiten supervidiert.

Für eine inhaltliche Strukturierung sorgt ein Hospitationsportfolio, das zum Ziel hat, den eigenen Wissenstand und die eigenen Lernziele der Studierenden für die Hospitation zu reflektieren.

Medizinstudierende haben die Möglichkeit, neue Hausärzte (z.B. an ihrem Heimatort) für die Hospitation zu gewinnen, auch wenn diese bislang noch keine Hospitationspraxen der Ruhr-Universität Bochum sind.

Medizinstudierende, die Hospitationen in Praxen im ländlichen Raum (Gemeinden < 50.000 Einwohnern) im Regierungsbezirk Detmold durchführen, werden durch ein Stipendium der KVWL (als Kompensation für verlängerte Anfahrtszeiten und Spesen für Fahrtkosten und Übernachtung) gesondert gefördert.

Die Veranstaltung ist Teil des vorklinischen Leistungsnachweises „Praktikum der Berufsfelderkundung“.

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 3. Semester absolviert haben, erhalten weitere Informationen im begleitenden Moodle-Kurs „Praktikum der Berufsfelderkundung III (200326-WiSe21/22)“ 

7. & 8. Semester

Seminar Allgemeinmedizin

Ab dem 7. Semester wechseln seit dem WiSe 16/17 ca. 60 Studierende den Studienstandort und absolvieren ihr weiteres klinisches Studium am Satellitenstandort der RUB in Ostwestfalen-Lippe. Die Unterrichtskonzepte in der Allgemeinmedizin stimmen für die ca. 240 in Bochum verbleibenden Studierenden und die ca. 60, die nach OWL wechseln, überein und werden kontinuierlich von den Lehrbeauftragten und wissenschaftlichen Mitarbeitern beider Standorte gemeinsam weiterentwickelt.

Die Seminare im Fach Allgemeinmedizin dienen dazu, exemplarisch zentrale Themen der Tätigkeit einer*s Allgemeinarztes/-ärztin zu diskutieren.
In einer Einführungsvorlesung und einem einführenden Seminar werden zunächst die Grundprinzipien des hausärztlichen Handelns erläutert wie z.B. die Frage der strukturierten Entscheidungsfindung im Niedrigprävalenzbereich.


Im sogenannten „Fall-orientierten Lernen“ (FOL) werden anschließend zentrale Thematiken am konkreten Patientenfall erörtert und veranschaulicht.
Die Studierenden erhalten danach die Möglichkeit, eine Seminarstunde zu einem weiteren Kernthema zu gestalten. Dafür erhalten sie eine Fallvignette, anhand derer sie die für die Kommiliton*innen relevanten Inhalte entwickeln sollen.


Ziel der FOL-Seminare ist nicht so sehr die Vermittlung von Faktenwissen (dieses wird durch die Hauptvorlesungen in der Inneren Medizin und der Chirurgie sowie den klinisch-theoretischen Fächern grundgelegt und im Seminar vorausgesetzt), sondern die Diskussion, Anwendung und Vertiefung bereits bekannter Inhalte am praktischen Beispiel (Clinical thinking).

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 8. Semester absolvieren, erhalten weitere Informationen im Moodle-Kurs Allgemeinmedizin – Seminar, 7. & 8. Semester“.

9. & 10. Semester

Blockpraktikum Allgemeinmedizin

Ziel des Blockpraktikums ist der vertiefte Einblick in die praktische Tätigkeit eines/einer Allgemeinmediziner*in. Das Praktikum umfasst 2 Wochen in der Hausarztpraxis und einen Campustag.

Für eine inhaltliche Strukturierung sorgt ein Portfolio, welches über die Selbsteinschätzung von Fähigkeiten und Fertigkeiten und verschiedene Aufgaben einen gezielten Lernfortschritt ermöglicht.

Medizinstudierende, die Blockpraktika in Praxen im ländlichen Raum (Gemeinden < 50.000 Einwohnern) im Regierungsbezirk Detmold durchführen, werden durch ein Stipendium der KVWL (als Kompensation für verlängerte Anfahrtszeiten und Spesen für Fahrtkosten und Übernachtung) gesondert gefördert. 

Medizinstudierende, die im WiSe 21/22 das 09. Semester absolvieren, erhalten weitere Informationen im Moodle-Kurs „Blockpraktikum Allgemeinmedizin 9.+10. Semester“.

Querschnittsbereiche

Querschnittsbereich 13: Palliativmedizin

Der 13. Querschnittsbereich Palliativmedizin oder kurz „Q13“ ist seit dem Sommersemester 2013 fester curricularer Bestandteil. Die Abteilung für Allgemeinmedizin übernimmt hierfür die Koordination. 

Der Q13 setzt sich aus Ringvorlesung, Fallseminaren und einem Wahlpflichtbereich, den sog. „Sternchenthemen“, zusammen.
Die Ringvorlesung findet im 8. Semester, also jeweils im Sommersemesterstatt. Sie wird interdisziplinär von Dozent*innen unterschiedlicher Fachrichtungen aus dem klinischen und dem ambulanten Setting gestaltet. Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf der adäquaten Symptomkontrolle, sei es beispielsweise in Bezug auf Schmerzen, gastroenterologische, respiratorische, psychische oder neurologische Symptome. Die Inhalte sind angelehnt an das Mustercurriculum der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).
Im Rahmen von 2 Fallseminaren werden weitere zentrale Aspekte aus dem DGP Curriculum am konkreten Patientenfall besprochen und vertieft. 

Unter „Sternchenthemen“ werden praktische und theoretische Angebote zusammengefasst. Medizinstudierende können hier eigene Schwerpunkte setzen und diese Veranstaltungen vom 5.-10. Semester absolvieren

Medizinstudierende, die im SoSe 2022 das 8. Semester absolvieren, erhalten weitere Informationen im Moodle-Kurs Querschnittsbereich Palliativmedizin“. 

Wahlfächer

Vorklinisches und Klinisches Wahlfach: Topographische Anatomie und Basisuntersuchung Abdomen im Ultraschall

Das Wahlfach „Topographische Anatomie und Basisuntersuchung Abdomen im Ultraschall“ wird seit dem WS 2008/2009 allen Studierenden der Medizinischen Fakultät angeboten. Dieser Kurs läuft als Peer-Teaching-Projekt von Studierenden für Studierende unter der Leitung der Abteilung für Allgemeinmedizin.

Jeder Kurs umfasst 6 Module mit praktischen Übungen zur Ultraschalluntersuchung des Abdomens, bei dem Studierende sich gegenseitig unter Anleitung untersuchen. Die Kurstermine werden von jeweils 2 oder 3 studentischen Tutoren angeboten und finden im MA Gebäude oder in den Skills Räumen der Bochumer Kliniken statt. Seit Oktober 20017 werden Kurse im JWK Klinikum Minden angeboten.

Der Kurs findet in kleinen Gruppen statt, so dass jede/r ausreichende Möglichkeiten hat, die Einstellung der Standardschnitte zu üben. Am Ende des Kurses erfolgt eine praktische Prüfung durch eine*n ärztliche*n Mitarbeiter*in – diese ist notwendig, um den Kurs als Wahlfach anerkannt zu bekommen und später als Sonotutor tätig zu werden.

Anmelden können sich alle Studierenden ab dem 3. Semester, da Basiskenntnisse der Anatomie vorausgesetzt werden.
Auch für (frühe) klinische Semester ist der Kurs interessant, ersetzt aber keinesfalls die klinischen Ultraschallkurse, da es primär um die Technik des Schallens, die Untersuchungspraxis und die Topographie der Bauch- und Halseingeweide geht. Natürlich werden auch pathologische Bilder gezeigt, die Befundung steht aber nicht im Mittelpunkt.
Fragen zum Kurs und die Anmeldung erfolgen über das studentische Sonoteam (sono@rub.de). 

Interessierte Medizinstudierende erhalten weitere Informationen im Moodle-Kurs „Topographische Anatomie und Basisuntersuchung des Abdomens im Ultraschall“

Vorklinisches Wahlfach "Allgemeinmedizin: Ethnografische Methoden in der Versorgungsforschung"

Das Wahlfach „Allgemeinmedizin: Ethnografische Methoden in der Versorgungsforschung“ ist ein Einführungskurs für Studierende der Medizin in ethnografische Methoden und ihr Potenzial für Studien zur medizinischen Gesundheitsversorgung (Versorgungsforschung). Der Kurs ist in drei Blöcke gegliedert. Diese vermitteln erste Einblicke in zentrale theoretische Perspektiven, angewandte Methoden und empirische Befunde ethnografischer Forschungsmethoden außerhalb und innerhalb der Versorgungsforschung. Ein Teil des Seminars wird aus dem Experimentieren mit diesen Methoden im Rahmen einer Praxisübung bestehen, um Einblicke in die Besonderheiten ethnografischer Forschungsperspektiven zu gewinnen. Die Studierenden lernen den ethnografischen Forschungsprozess von der Erstellung einer Forschungsfrage, über die Datenerhebung und –analyse bis zur Verschriftlichung kennen und reflektieren den Mehrgewinn qualitativer Forschungsansätze in der Beforschung des Gesundheitswesens.

Termine:

14.01.2022 16-20 Uhr Was ist Ethnografie? Einführung

03.02.2022 16-20 Uhr Ethnografische Perspektiven auf die Gesundheitsversorgung

11.02.2022 16-20 Uhr Ethnografische Methoden in der Versorgungsforschung

Ort: 

virtuell (Zoom link nach Anmeldung)

Anmeldung per E-Mail an Dr. phil. Julie Mewes, julie.mewes@rub.de, Details siehe Infosheet.

Dozierende: Dr. phil. Julie Mewes & Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte

Interessierte erhalten hier weitere Informationen. 

Vorklinisches Wahlfach "General Practice: Medicine as Culture"

This restricted elective course offers an introduction to the Social Study of Medicine, to researching Medicine as a socially and culturally embedded practice. The course is divided into three blocks giving first insights into theoretical perspectives and empirical findings as well as an exploration on how these potentially allow general practitioners to increase their (inter)cultural awareness during (future) patient-practitioner-interaction. Students will learn how ‘culture’ comes into play during illness experience, narratives, and treatment, reflect on (and expand upon) their own (inter)cultural awareness and competencies.

Dates:

11.01.2022 4-8 pm Medicine as Culture (Theory)

17.01.2022 4-8 pm Intercultural Perspectives on Illness & Disease (Empirics)

18.01.2022 4-8 pm Intercultural awareness in general practice (Practice)

Place: virtual format, zoom link via mail.

Please follow this link for detailed information and contact julie.mewes@rub.de to enroll.  

Lecturers: Dr. phil. Julie Mewes & Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte

Vorklinisches & klinisches Wahlfach "Breaking the Silence"

Das Projekt ‚Breaking the Silence‘ (BTS) soll Medizinstudierenden die Möglichkeit geben, die Gebärdensprache und die Gesellschaft, die dahintersteht, kennen zu lernen. Im Rahmen des Kurses wird werdenden Ärzt*innen ein Einblick in das tägliche Leben eines Gehörlosen geboten. Mit Unterricht in Kleingruppen und einer qualifizierten Lehrerin werden die Kultur, die Sprache und die Bedürfnisse von Gehörlosen erläutert. Die gehör- und sprachbeeinträchtigte Gesellschaft repräsentiert die zweitgrößte Gruppe der Menschen mit Behinderungen und ist besonders in der Region Ruhrgebiet sehr stark vertreten.

Ziele des Kurses sind, einen Einblick in die Welt der Gehörlosen zu bekommen, die Basics der deutschen Gebärdensprache (DGS) zu erlernen, Unterhaltungen und medizinische Begriffe zu verstehen und zeigen zu können.

Interessierte Medizinstudierende erhalten weitere Informationen über das Schwarze Brett des Studiendekanats.

Hinweise auf weitere vorklinische und klinische Wahlfachangebote der Abteilung finden Interessierte am Schwarzen Brett des Studiendekanats und in den Moodle-Kursen für die entsprechenden Semester.

Liebe Studierende!

Auch dieses Semester bieten wir einen Fortgeschrittenenkurs der Gebärdensprache an. Der Kurs kann nur belegt werden, wenn der Anfängerkurs besucht wurde, da in diesem Kurs auf den Kenntnissen aus dem Anfängerkurs aufgebaut wird. Das zuvor Gelernte wird wieder aufgefrischt und das Vokabular wird erweitert. Der Schwerpunkt liegt auf medizinischen Begriffen und Anamnese. Es soll Euch als werdenden Ärztinnen und Ärzte helfen, komplikationsloser mit gehörlosen Patientinnen und Patienten zu kommunizieren. Am Einführungstag werden wir Begriffe und Vokabeln ausführlich wiederholen (guckt euch noch mal das Fingeralphabet an?). Daher solltet ihr euch keine Sorgen machen, falls eure Teilnahme am Anfängerkurs etwas länger her ist. An den drei Kurstagen wird wieder eine qualifizierte Gebärdensprachlehrerin kommen, die das Gelernte interessant vermittelt. Auch dieser Kurs kann als Wahlfach belegt werden.

Wann:

17.05.22 18.00 – 20.00 Uhr

21.05.22 10.00 – 16.00 Uhr

22.05.22 10.00 – 16.00 Uhr

29.05.22 10.00 – 16.00 Uhr

Online über Zoom

Anmeldung:
Für die Anmeldung füllt bitte das im Anhang vorhandene Formular vollständig aus und schickt dieses an bts-emsa@web.de

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!!!

Liebe Grüße
Euer BTS-Team EMSA Bochum
In Kooperation mit der Abteilung für Allgemeinmedizin an der Ruhr-Universität Bochum

Anmeldung zum Fortgeschrittenenkurs SOSE2022

Vorklinisches & klinisches Wahlfach "Allgemeinmedizin: Qualitative Forschung in der Versorgung"

Was ist eigentlich qualitative Sozialforschung? Welche Formen und Methoden der qualitativen Forschung gibt es und wozu braucht man diese eigentlich in einem Medizinstudium? Wie lässt sich qualitative Sozialforschung definieren und welche Unterschiede gibt es zur quantitativen Forschung?  Welche Formen der Datengewinnung stehen zur Verfügung und wie lassen sich diese Daten auswerten?

In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen qualitativer Sozialforschung kennen und lernen, wie Sie ein Interview vorbereiten, durchführen und auswerten können. Sie gewinnen Einblicke in die Interviewführung und können selbst in kleinen Übungen Erfahrungen in der Datenauswertung sammeln.

Das Wahlfach bietet Ihnen so eine gute Gelegenheit, einen Einblick in die qualitative Sozialforschung zu gewinnen und Grundlagen für die Durchführung einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit (z.B. Doktorarbeit) zu erwerben. Dabei wird im Seminar der Ablauf eines qualitativen Forschungsvorhabens, sowie die kritische Auseinandersetzung mit erhobenem Datenmaterial erläutert.

Das Seminar besteht aus drei Blockterminen inklusive der eigenständigen Auswertung eines vorgegebenen Transkripts. Das Ziel ist es, die wichtigsten Grundlagen qualitativer Sozialforschung sowie die Auswertung eines Interviews zu vermitteln. Dabei soll erlernt werden, verschiedene Gesprächs- und Auswertungstechniken anzuwenden, um dieses Wissen in eigenen Forschungsarbeiten umsetzen zu können.

Dozent*in:

Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte, Dr. phil. Julie Mewes, Anastasia Suslow, M.A.

Abteilung für Allgemeinmedizin (AM RUB)

Organisatorisches:

Es stehen maximal 12 Plätze zur Verfügung.

Das Wahlfach kann von Studierenden im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt besucht werden. Der Leistungsnachweis erfolgt über die Ergebnispräsentation der Arbeit mit MAXQDA.

Termine:

Vorklinisch: 26.07.2022; 02.08.2022; 09.08.2022, jeweils 15-18 Uhr

Klinisch: 28.07.2022; 04.08.2022; 11.08.2022, jeweils 15-18 Uhr

Ort:

MABF 01/425 (Seminarraum 3)

Anmeldung: 

Bis 31.05.2022 per E-Mail an Anastasia Suslow (anastasia.suslow@rub.de) unter Angabe von Wahlfachtitel, Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer, Semesterzahl und Studiengang.

Klinisches Wahlfach "Allgemeinmedizin: Wissenschaftliches Arbeiten in der Versorgungsforschung"

Meist kennen wir aus Lehrbüchern, wie die gesundheitliche Versorgung unter optimalen Bedingungen ablaufen sollte, doch wie sieht es in der Realität aus? Wie funktioniert unsere Gesundheitsversorgung eigentlich unter Alltagsbedingungen? Wie sind die Zugänge zu unserem Gesundheitssystem und wie sieht es mit der Versorgungsqualität aus? Sollte die Meinung von Patient*innen miteinbezogen werden, wenn es um die Wirksamkeit und die Qualität der Versorgung geht? Welche Versorgung kommt schlussendlich wirklich bei den Patient*innen an?


Diesen und weiteren spannenden Fragen rund um die Gesundheitsversorgung möchten wir gemeinsam mit Ihnen im Seminar „Einführung in die Versorgungsforschung“ nachgehen. Zeitgleich lernen Sie die Grundlagen der Versorgungsforschung kennen: wie kann die Versorgungsforschung von ähnlichen Forschungsgebieten abgegrenzt werden, welche methodischen Vorgehensweisen (quantitativ und qualitativ) gibt es in der Versorgungs-forschung und warum ist dieses Forschungsgebiet auch für Mediziner*innen relevant? 

Das Seminar besteht aus drei Blockterminen inklusive der eigenständigen Anfertigung einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung (3 bis 5 Seiten) zu einem vorgeschlagenen oder selbstgewählten Thema aus dem Forschungsbereich der Versorgungsforschung. Das Ziel des Seminars ist es, die Grundlagen, die Methodik sowie die Anwendungsmöglichkeiten der Versorgungsforschung zu vermitteln.

Dozent*in:

Jun.-Prof. Dr. sc. med. Ina Otte und Chantal Giehl, M.Sc.

Abteilung für Allgemeinmedizin (AM RUB)

Organisatorisches:

Es stehen maximal 16 Plätze zur Verfügung.

Das Wahlfach kann von Studierenden im klinischen Studienabschnitt besucht werden. Der Leistungsnachweis erfolgt über Erstellung einer kurzen schriftlichen Ausarbeitung (3-5 Seiten). 

Termine:
02.03.22, 09.03.22 und 15.03.22, jeweils 17-20 Uhr

Ort:

Online über Zoom

Meeting-ID und Passwort werden nach erfolgreicher Anmeldung per E-Mail verschickt.

Anmeldung: 

Bis 21.01.2022 per E-Mail an Chantal Giehl (chantal.giehl@ruhr-uni-bochum.de) unter Angabe von Wahlfachtitel, Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer, Semesterzahl und Studiengang.

Vorklinisches & klinisches Wahlfach "Zukunft der Gesundheitsversorgung"

Wie könnte die Gesundheitsversorgung im Jahr 2040 aussehen?

Wir wollen uns dieser Frage nähern, indem wir gemeinsam die  Szenario-Technik nutzen. Dabei handelt es sich um  ein wissenschaftliches Verfahren aus dem Spektrum der Zukunftsforschung mit dem Ziel, zukünftige Problemstellungen zu antizipieren, Lösungsstrategien zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Während die Szenario-Technik in der Regel in betriebswirtschaftlichen Kontexten wie der Unternehmensentwicklung oder dem Risikomanagement eingesetzt wird, findet dieses Verfahren immer mehr Einzug in andere Disziplinen. Durch die hohe Dynamik im Gesundheitswesen, beispielswiese durch den medizinisch-technischen Fortschritt oder den demografischen Wandel, wird es immer relevanter, nicht nur auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, sondern auch auf zukünftige Problemstellungen eingestellt zu sein.

Im Rahmen dieses Moduls werden Sie unter Einsatz Ihrer Kreativität gemeinsam mit Ihren Kommiliton*innen innovative Konzepte für die zukünftige Gesundheitsversorgung entwickeln. Sie erhalten einen Einblick in die Methoden der Zukunftsforschung, erlernen Grundlagen der Szenario-Technik und wenden diese im Rahmen einer Gruppenarbeit an. Die Methoden der Szenario-Technik lassen sich sowohl auf kleinere als auch größere versorgungsrelevante Fragestellungen anwenden und könnten so auch im ärztlichen Berufsalltag von Nutzen sein.

Dozent*in:

Jennifer Bosompem, M.Sc.; Prof. Dr. med. Horst Christian Vollmar

Organisatorisches:

  • Maximal 12 Plätze
  • Leistungsnachweis: Eine Kurzbeschreibung (1 Seite) dazu, wie Sie sich die Gesundheitsversorgung im Jahr 2040 vorstellen und die Präsentation einer Gruppenarbeit im Rahmen der Szenario-Technik

Nähere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Termine:

  • 19.04.22, 13:00 – 14:30 Uhr
  • 26.04.22, 13:00 – 15:00 Uhr
  • 03.05.22, 13:00 – 16:00 Uhr
  • 24.05.22, 13:00 – 16:00 Uhr

Ort:

Seminarraum GD 03/512

Anmeldung: 

Bis 12.04.2022, 12 Uhr per E-Mail an (jennifer.bosompem@rub.de) unter Angabe von Wahlfachtitel, Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer, Semesterzahl, Studiengang und Belegung als vorklinisches oder klinisches Wahlfach.

Praktisches Jahr (PJ)

Ein Wahltertial  Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr hat einige gute Eigenschaften:

  • Die Betreuung erfolgt 1:1 durch einen Lehrarzt in einer akademischen Lehrpraxis. 
  • Die Lehrärzte sind für die Betreuung eigens geschult und haben sich durch gute studentische Evaluationen in Hospitation und Blockpraktikum qualifiziert.
  • Die Strukturierung des PJ-Wahlfachs Allgemeinmedizin wird durch ein PJ-Logbuch erleichtert. 
  • Er erfolgt zusätzlich die Betreuung durch ein Mentoring durch eine*n Mitarbeiter*in der Abteilung.Begleitend zur Arbeit in der Praxis werden Seminare nach individueller Schwerpunktsetzung angeboten, z.B. Fallbearbeitungen, Hands-On-Veranstaltungen sowie Probeprüfungen. 
  • Das PJ-Tertial Allgemeinmedizin kann auf die Weiterbildungszeit zur Fachärzt*in Allgemeinmedizin angerechnet werden.

 

Allen Interessierten werden zu Beginn des Sommersemesters und zum Beginn des Wintersemesters Infoveranstaltungen angeboten, in denen die Möglichkeit besteht, mit (ehemaligen) PJler*innen und Lehrärzt*innen Kontakt aufzunehmen.

Die Anmeldung zum PJ Wahlfach Allgemeinmedizin erfolgt über Frau Heike Schumann im Studiendekanat. Alle wichtigen Informationen zur Zuteilung finden sich auf dem Schwarzen Brett Medizin des Studiendekanats, so z.B. auch die Liste aller PJ-Lehrpraxen für den Standort Bochum und den Standort Ostwestfalen-Lippe.

Interessierte Medizinstudierende finden weitere Informationen im Moodle-Kurs „PJ und Weiterbildung Allgemeinmedizin RUB“.